Modellbau Testberichte

DF Models: Speedfighter mit Brushless im Test

Speedfighter - RC Buggy im Maßstab 1:8 im Test
Speedfighter - RC Buggy im Maßstab 1:8 im Test

Im November 2010 habe ich mir von DF Models den Speedfighter X Brushless angeschafft. Der 4WD Buggy war damals noch ziemlich neu auf dem Markt und auch die Firma „DF Models“ war längst nicht so etabliert wie heute. Später wurde es dann der Speedfighter 2.

Der Speedfighter X und Speedfighter 2 waren – verglichen mit den heutigen Modellen – schon damals wirklich gute RC Buggys. Von den Kosten überschaubar und von der Leistung eine wirkliche Ansage. Heute trägt das aktuelle Modell den Namen „Speedfighter Pro“ und hat wieder einige Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängern. Das aktuelle Modell kostet ca. 200 Euro und ist von 2014.

speedfighter

Speedfighter Testbericht

Im Maßstab 1:8 wird der RC Buggy vom Brushless Motor auf Geschwindigkeiten bis 100 km/h angetrieben, sofern zwei leistungsstarke Akkus verbaut sind. Und das sind sie gewiss.

Speedfighter X
Speedfighter X

Rechts und links ein LiPo. Dass gibt auch Stabilität beim Fahren und Fliegen. Wie auf dem nächsten Foto zu sehen, ist der Speedfighter X schon damals durch Aluminium verstärkt wurden.

Akku im Speedfighter X
Akku im Speedfighter X

Was mich beim Speedfighter X und Speedfighter 2 störte, waren die von Werk aus ziemlich kurzen Dämpfer. Zu kurze Stoßdämpfer machen den Buggy auf einer welligen Piste sehr unruhig, da die Dämpfer nicht in der Lage sind, die Stöße sanft und schnell genug auszubügeln. Hier sollte man auch beim neuesten Modell auf Dauer unbedingt längere Dämpfer einbauen. Ansonsten sind die aber für Sprünge etc. sehr gut geeignet und schlucken auch einen harten Aufprall ordentlich weg.

Speedfighter Dämper
Speedfighter mit etwas kurzen Dämpfern

Die Reifen sind durchaus in Ordnung. An die geschlossenen Felgen musste ich mich gewöhnen. Schön sind sie nicht, aber effektiv. Denn ich hatte mit dem Speedfighter nie einen Ast im Reifen verklemmt. Und das passiert mir bei anderen Fahrzeugen tatsächlich bei nahezu jeder Ausfahrt. Das Profil der Reifen ist für Schotter und Wiesen perfekt. Im Matsch gräbt sich der Speedfighter damit allerdings sehr schnell ein. Hier helfen dann Reifen mit weniger aber dafür gröberen Stollen.

Als Ersatzteile sind für den Speedfighter erfahrungsgemäß nur neue Querlenkeraufnahmen nötig und je nach Belastung irgendwann ein Hauptzahnrad aus Stahl. Die normalerweise verbauten Querlenkeraufnahmen sind aus Kunststoff und brechen bei einem zu harten Aufprall irgendwann. Dann sollte man welche aus Aluminium verbauen und das Problem ist gelöst. Bis dahin kann man aber die Standardausführung mit gutem Gewissen fahren.

Speedfighter im Gelände

Speedfighter X und Speedfighter 2 nehmen sich im Gelände tatsächlich nichts. Da der Speedfighter Pro bis auf den Heckflügel und wenige Details identisch ist, wird auch dieser mit meinen Erfahrungen aus der Praxis übereinstimmen.

Akkus einlegen, Fernsteuerung einschalten, Auto einschalten und Feuer. Der Speedfighter startet im Gelände sehr brachial durch und erreicht unvorhersehbar hohe Geschwindigkeiten. Deshalb ist es ratsam vorsichtig zu starten und sich an das Auto zu gewöhnen.

Speedfighter 2 beim Start
Speedfighter 2 beim Start
Speedfighter beim Absprung
Speedfighter beim Absprung
Speedfighter 2 fliegt
Speedfighter 2 fliegt

Die Balance im Flug wird beim RC Car in erster Linie übers Gas geregelt. Sobald im Flug beschleunigt wird, neigt sich das Fahrzeug mit der Nase nach oben. Bei zu wenig Gas, kann es vorne über kippen und bei zu viel, landet es i.d.R. zu hart auf dem Heck oder gar auf dem Dach. Ein unkontrollierter Sprung kann in etwa so aussehen.

Speedfighter bei unkontrolliertem Sprung
Speedfighter bei unkontrolliertem Sprung

In diesem Fall konnte der Speedfighter tatsächlich noch auf den Rädern gelandet werden. Im nächsten Fall sieht es bereits ganz anders aus. Hier bleibt nur noch die Bruchlandung.

Speedfighter bei der Bruchlandung
Speedfighter bei der Bruchlandung

Fazit

Der Speedfighter ist ein robustes Modell und preislich als guter Einstieg absolut gelungen. Die Bauteile sind in Ordnung. Viele wichtige Bauteile sind bereits aus Aluminium statt Kunststoff und halten dadurch auch sehr viel aus. Da der Speedfighter wasserfest ist, kann er auch prima durch Pfützen gejagt werden oder im Schnee fahren.

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